Auf dem neuesten Stand

Wenn Sie wissen möchten, was wir den ganzen Tag so machen und welche Neuigkeit die Branche aufhorchen lässt – dann sind Sie hier richtig. In unregelmäßigen Abständen schreiben wir über besondere Projekte bei Sepio, berichten aus unserem Alltag und veröffentlichen Meldungen, die irgendwie mit uns, Ihnen oder Druck im Allgemeinen zu tun haben.

Die Werbesendung aus dem Morgenland

Ansicht des konturgestanzten Selfmailers
Spezielle Angebote brauchen spezielle Werbung. Ein passend gestalteter konturgestanzter Selfmailer verspricht Werbewirksamkeit.

Unter den bekannten Voraussetzungen: kostengünstige, maschinell realisierbare all-in-all-Lösung gingen wir ans Werk, unsere Erfahrungen nicht nur aus dem „Kühlschrankmailing“ nutzend. Die Aufgabenstellung: eine kreative Idee mit technisch Möglichem in Einklang bringen.

Auch dieser Folder sollte in Form eines Selfmailers versandt werden. Sowohl die Motivwahl als auch die Wahl der Konturstanzung unterstreichen die Gesamtidee – eine besondere Pizza, einzigartig orientalisch belegt, wie ein Märchen aus 1001 Nacht. Wie immer sollte auch hier ein leicht abtrennbarer Gutschein inkludiert sein. 

Gut geplant = halb gewonnen.
Nach einem detaillierten Planungsgespräch mit dem Kunden erfolgte der Druck papierformatoptimiert, soll heißen: wir haben aus dem möglichen Planobogen ohne viel Verschnitt das Maximum herausgeholt. Dann: Offset trifft Digital – ab zur Individualisierung. Hier ergab die vorausschauende Faltblattgestaltung eine kostengünstige, weil einseitige Individualisierung. Die persönliche Kundenanrede und die notwendige Kundenanschrift konnte in nur einem Schritt gedruckt werden.

Nun wieder die Sache mit der interessanten Kontur. Rillen, Stanzen, Perforieren, alles erfolgte in einem weiteren Arbeitsschritt über unser Cito-System – bereits mehrfach erprobt und problemlos umsetzbar. Aber aufgepasst: die Faltblätter sind personalisiert und bereits in postalisch geforderter Postleitzahlenreihenfolge. Also hier ideal übers Cito-System realisierbar; ist die für einen reibungslosen Bogenlauf durch die Maschine optimierte Stanzform einmal eingerichtet, bleibt diese Art der Stanzung nahezu „ausschussfrei“. Und im Falle eines Falles haben wir ja alles vor Ort und könnten sofort auf zurückgehaltenem Blankomaterial nachproduzieren - wenn doch etwas nicht passen sollte.

30.000 Faltblätter mit Haltepunkten stanzen und dann für die Weiterverarbeitung ausbrechen – die Buchbinder würden fluchen. Also haben wir uns mit dem Kunden zusammengesetzt und eine einfache Lösung gefunden: Eine Kontur, die ohne Haltepunkte einen reibungslosen Bogendurchlauf durch die Maschine gewährleistet und nach nur zwei Schnitten am Planschneider aufs Endformat das fertige Produkt erscheinen lässt – ein Traum! – fast wie aus 1001 Nacht.

Die „Rückwärtsplanung“ zahlt sich bei solch komplexen Projekten immer aus – also was ist technisch notwenig und realisierbar, was ergibt sich daraus für die Gestaltung – die Idee im Einklang mit der Umsetzung, für ein rundum gelungenes Produkt.

Gut gemacht = voller Erfolg.
Schon im offenem Format sieht das Produkt ansprechend aus – soll aber kostengünstig versendet werden. Also rauf auf die Falzmaschine, wieder sorgfältig arbeiten – wir erinnern uns: personalisiert und in versandoptimierter Reihenfolge. Aber auch hierbei sind unsere Mitarbeiter geübt und der Herausforderung gewachsen.

Weiterer Weg bis zum Briefkasten des hoffentlich verzückten Endkunden klingt wiederum langweilig simpel, läuft aber eben auch hier nur stressfrei, wenn im Vorfeld auch die Belange der postalischen Aufarbeitung und des Versandes berücksichtig wurden.

Nun noch schnell eine kurze Beschreibung der Endphase: Verschlusspunkteklebung (hier nur ein Punkt notwendig – Kosteneinsparung!), wieder nach Postleitzahlen geordnet in zahlreiche bereitstehende gelbe Kisten, ins Postverteilzentrum auf die Verteilmaschine und zeitnah in den Briefkästen der 30.000 Mitglieder der gut gepflegten Kundendatenbank.

Dass diese Werbesendung nicht das leidliche Los (den Papierkorb) vieler anderer Werbedrucksachen erfahren muss, war wir uns schon im Verlaufe der Produktion klar. Dann das Finale: Endkunde wieder durch kreatives Mailing überrascht, gute Resonanz, neue Produkte gepusht – perfekte Umsetzung einer hervorragenden Mailingidee – Kunde lehnt sich zufrieden zurück – wir auch!

Ansicht Innenseite des Selfmailer-Faltblattes.
Im Inneren des Selfmailer-Faltblattes wird Appetit geweckt. Auf Pizzaeditionen aus 1001-Nacht.
Ansicht Selfmailer-faltblatt-Seite mit postalischen Angaben.