Hinter den Kulissen

Eigentlich reden wir ungern über uns selbst. Dabei ist es nicht so, dass wir nichts zu erzählen hätten. Aber als Dienstleister stehen wir oft hinter den Erfolgen unserer Kunden – ohne dass je der Name Sepio fällt. Und damit fühlen wir uns sehr wohl. Dennoch möchte man ja vielleicht wissen, mit wem man es da zu tun hat: Wer steckt hinter Sepio? Welchen Kunden hat Sepio? Und überhaupt, was macht eigentlich Sepio aus? Hier können sie all das und mehr herausfinden.

 Woher wir kommen

Die Zukunft begann im Januar 2014: Aus Werbe- und Sofortdruck wurde Sepio. Es war das Ergebnis einer bunten Entwicklung, deren Ursprung man 1990 in Berlin findet. Doch von vorn.

Im Jahr der Wiedervereinigung gründete Angelika Bueb die Werbe- und Sofortdruck GmbH – zunächst als reinen Vorstufenbetrieb. Einige Zeit später siedelte das Unternehmen nach Leipzig um und erweiterte das Portfolio zum klassischen Druckdienstleister. In Dresden und Berlin entstanden Servicefilialen.

Im Jahr 1998 folgten Erweiterungen im Bereich Buchbinderei und 2002 mit dem Kauf der ersten automatischen Kuvertiermaschine der Ausbau des hausinternen Lettershops. Damit, und mit einem weitgefächerten Netz an Kooperationspartnern, konnte die W&S nun alles, was man landläufig als „Full Service“ bezeichnet.

Im selben Jahr trat auch Norbert Lotz dem Unternehmen bei. Er zeichnet sich verantwortlich für den Aufbau der heutigen Weiterverarbeitungs- und Veredlungsbereiche von Sepio und entwickelte sie kontinuierlich zu ihrer aktuellen Leistungsfähigkeit. 2004 ging, als Assistent der Geschäftsleitung, Danny Schiewick an Bord.

Bereits zwei Jahre später übernahmen die beiden gemeinsam die Brücke: Sie gründeten die W&S Werbe- und Sofortdruck neu und leiten als geschäftsführende Gesellschafter bis heute das Unternehmen. Dabei ergänzen sich beider Kompetenzen: Herr Schiewick verantwortet den kaufmännischen Bereich, während Herr Lotz für die technische Leitung zuständig ist.

Kurz umrissen folgten daraufhin: eine Servicefiliale in München, Xerox Digitaldrucktechnik, eine Rückstichbindestrecke von Theißen und Bonitz, eine Speedmaster mit Lackwerk, ein B1-Plattenbelichter von Fuji, Cito inline Finish Systeme, Kuvertdruckanleger, eine Xerox CP 1000, ein Großformatdrucker von Roland plus Laminier und Schneidtechnik und eine Kaschier- und Sleekingmaschine.

Das Beste aber: Wir konnten durch Produktionserweiterungs- und Umstellungsmaßnahmen nicht nur die Anzahl der Mitarbeiter zu Krisenzeiten der Branche halten, sondern kontinuierlich steigern. Heute arbeiten hier über 30 Angestellte mit großer Leidenschaft – der bedeutendste Grund für unsere wunderbare Geschichte und unser größtes Potenzial für die Zukunft.

Als Ausdruck dieser Entwicklung frischten wir 2014 unser Erscheinungsbild auf und änderten unseren Namen. Und warum „Sepio“? Eine Anleihe aus der Natur: Tintenfischen der Familie Sepiolidae wird nachgesagt, sie seien intelligent, schnell und überaus anpassungsfähig. Viele sahen da auffällige Parallelen zu uns. Da dachten wir: Machen wir sie doch einfach zum Namensgeber und ihr deutlichstes Signal, die Tinte, zu unserem Markenzeichen.

Darüber hinaus steht die Tinte auch für unser tägliches Handwerk – sie symbolisiert die Tinte im Großformatdruck, den Toner im Digitaldruck und natürlich die Farbe im Offsetdruck.

Und wenn dann das Druckhandwerk und außergewöhnlicher Service harmonisch ineinanderfließen,
dann ist das: Sepio.

2016 investierten wir erneut in die Zukunft des Drucks. Es erfolgte ein Austausch der Xerox CP 1000 gegen eine Xerox IGen 5. Damit erfolgte im Digitaldruckbereich wiederholt ein Qualitätssprung, einhergehend mit einer Erweiterung unseres digitalen Formates auf 364 x 660 mm!